Claudia Tscharner

lic. iur., Mediatorin SDM

Ausbildung

1992-1997 Jura-Studium an der Universität Zürich auf dem zweiten Bildungsweg.
2009 Certificate of Advanced Studies (CAS) in sozialer- und interkultureller Mediation an der Berner Fachhochschule (bfh)
2010/2011 diverse Weiterbildungskurse an der bfh, u.a. 'Angeordnete Mediation'.
2011 Weiterbildung in Familienmediation an der Fachhochschule Nordwestschweiz
2012 CAS Systemische Beratung mit Einzelnen und Gruppen an der bfh
2015 CAS Verhaltenstherapie mit Paaren an der Universität Zürich (Prof. Guy Bodenmann)

 

Werdegang

Bis 2001 verschiedenste Teilzeitbeschäftigungen (u.a. Sozialarbeit, Pflege, Anwalts- und Gerichtspraktika, zwei je 15-monatige Auslandaufenthalte).
Seit 2001 Vorsitzende der Schlichtungsbehörde am Bezirksgericht Zürich, 50% - Pensum.

Mitgliedschaft

  • Seit 2011 Mitglied Arbeitskreis Mediation Zürich
  • Seit 2009 Mitglied SVM/SDM

Schwerpunkte

Nachbarschaftsmediation: z.B. Konflikte zwischen benachbarten Mietern oder Eigentümern bzw. in Stockwerkeigentümergemeinschaften; interkulturelle Konflikte.

Familienmediation und -beratung: Präventive Beziehungspflege (z.B. Elternpaare, Eltern-Jugendliche), Nachscheidung, Sorgerecht/Besuchsregelung, angeordnete Mediation, Trennung/Scheidung.

Beides sowohl bei selbstmotivierter Freiwilligkeit der Konfliktbeteiligten, als auch in 'halbfreiwilligen' Kontexten für äussere Auftraggeber (Genossenschaften, Erwachsenen- und Kindesschutzbehörden, Gerichte).
Paartherapie: Verhaltenstherapie nach Prof. Guy Bodenmann, Universität Zürich

Arbeitsweise

Wichtig ist mir, vor dem Einstieg in eine Mediation in einem unverbindlichen (Einzel- oder gemeinsamen) Vorgespräch zu klären, ob die nötigen Voraussetzungen gegeben sind: Sehen beide/alle Beteiligten zumindest die Möglichkeit, für sich etwas aus der Mediation herauszuholen und besteht gleichzeitig die grundsätzliche Bereitschaft, auch andere Standpunkte/Interessen anzuerkennen? Das Ziel ist immer eine faire, allseitig akzeptierbare und zukunftsorientierte Vereinbarung am runden Tisch. Kommt die Mediation zustande, sind sowohl Kurz-Mediationen von einer einzelnen Sitzung als auch längere Mediationsprozesse denkbar, je nach Problemstellung. Es besteht zudem die Möglichkeit einer Co-Mediation mit einem/r von mir jeweils vorgeschlagenen Co-Mediator/in.

Für Paare, die längerfristig in ihre Beziehung investieren möchten, biete ich im Rahmen von etwa 7 bis 10 (oder mehr) Doppelstunden im Abstand von jeweils 2-3 Wochen Paartherapie an.

Paarprobleme betreffen immer beide Partner und müssen gemeinsam bewältigt werden. Es bedarf deshalb auch eines gemeinsamen Efforts, die Eigendynamik der Negativspirale von Vorwürfen, Verletzungen und innerem Rückzug aufzubrechen. Im Alltag werden Sie üben, wieder vermehrt auf positive, angenehme Verhaltensweisen Ihres Partners/Ihrer Partnerin zu achten und diese wieder zu schätzen. In angeleiteten Kommunikationstrainings lernen Sie (anhand konkreter Konfliktsituationen) wieder neu, einander die wesentlichen Gefühle mitzuteilen, sich selbst zu öffnen und einander mitfühlend und ohne Abwehr wirklich zuzuhören. Das dadurch entstehende, tiefere Verständnis füreinander bildet die Grundlage für die anschliessende Entwicklung von beiderseits passenden Lösungen.

 

Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch

Kosten

Ein unverbindliches Vorgespräch mit beiden/allen Beteiligten von höchstens einer Stunde (oder getrennt/nacheinander von je 30 Minuten) ist kostenlos.

Mediation und Beratung: Für die nachfolgende Mediation oder Beratung beträgt der Stundenansatz CHF 180.00 bzw. CHF 300.00 bei Co-Mediation.

Paartherapie: CHF 240.00 pro Doppelstunde.